Die wichtigsten Vorteile
- Immunsystem: Regelmäßige Saunagänger haben tendenziell weniger Erkältungen
- Herz-Kreislauf: Der Gefäßwechsel trainiert wie moderater Sport; finnische Studien zeigen ein geringeres Risiko für Herzerkrankungen bei häufigem Saunieren
- Muskelentspannung: Wärme löst Verspannungen, hilft bei Rücken- und Gelenkbeschwerden
- Haut: Poren öffnen sich, das Hautbild wird feiner
- Schlaf & Stress: Endorphine werden ausgeschüttet, Stresshormone abgebaut
⚠️ Wann du NICHT saunieren solltest
Bei akutem Herzinfarkt, instabiler Angina Pectoris, schwerer Herzinsuffizienz, unkontrolliertem Bluthochdruck, Fieber, akuten Infekten, offenen Wunden oder unter Alkoholeinfluss ist die Sauna tabu.
Sauna bei bestimmten Erkrankungen
| Situation | Möglich? | Hinweis |
|---|---|---|
| Bluthochdruck (eingestellt) | Mit Vorsicht | Kälteschock vermeiden |
| Diabetes (eingestellt) | Meist ja | Blutzucker kontrollieren |
| Schwangerschaft | Eingeschränkt | Arzt fragen, mildere Sauna |
| Krampfadern | Mit Vorsicht | Beine kühlen, hochlegen |
| Erkältung | Nur am Anfang | Bei Fieber: nein |
💡 Für Anfänger
Bei Vorerkrankungen vorher den Arzt fragen. Starte mild (Biosauna oder untere Bank), maximal 8–10 Minuten, und höre immer auf deinen Körper.
Wie oft sollte man saunieren?
1× pro Woche fördert die Gesundheit grundlegend, 2–3× pro Woche gilt als optimal für Immunstärkung und Kreislauftraining. Wichtiger als die Häufigkeit ist die Regelmäßigkeit.
Hinweis
Dies ist ein allgemeiner Ratgeber und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt oder deine Ärztin.