So berechnest du die Kosten
Die Formel: Ofenleistung (kW) × Dauer (h) × Effizienzfaktor (ca. 0,5–0,6) × Strompreis. Der Ofen heizt nicht durchgehend mit voller Leistung, daher der Faktor.
Beispiel bei 0,35 €/kWh und ca. 1,5 Stunden Betrieb:
| Ofenleistung | Verbrauch/Gang | Kosten/Gang |
|---|---|---|
| 3,6 kW | ca. 5–6 kWh | 1,75–2,10 € |
| 6 kW | ca. 8–10 kWh | 2,80–3,50 € |
| 8 kW | ca. 10–12 kWh | 3,50–4,20 € |
| 9 kW | ca. 12–14 kWh | 4,20–4,90 € |
| Infrarot (2 kW) | ca. 1–1,5 kWh | 0,35–0,55 € |
💡 Vergleich zur öffentlichen Sauna
Ein Eintritt im Saunabad kostet 15–25 €. Schon ab zwei Personen rechnet sich die Heimsauna pro Gang deutlich – die Anschaffung amortisiert sich bei regelmäßiger Nutzung oft in 1–3 Jahren.
Was beeinflusst den Verbrauch?
- Dämmung: Gut isolierte Kabinen halten die Wärme länger
- Glasflächen: Große Fenster kühlen schneller aus
- Standort: Eine Gartensauna braucht im Winter mehr Energie
- Zieltemperatur: 90 °C statt 70 °C kostet spürbar mehr
10 Tipps zum Stromsparen
- Sauna nicht länger vorheizen als nötig
- Tür diszipliniert schließen – jede Öffnung kostet Wärme
- Auf gute Dämmung achten
- Steine locker schichten für bessere Wärmeabgabe
- Mehrere Gänge hintereinander nutzen (Ofen ist schon warm)
- Für Einzelpersonen: Infrarot als sparsame Alternative
- Ökostromtarif mit günstigem kWh-Preis wählen
- Sauna nicht überdimensionieren
- Restwärme nutzen – Ofen kurz vor Ende ausschalten
- Regelmäßig warten, damit der Ofen effizient bleibt